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Das FensterDas Fenster zur industriellen Welt öffnen Berufswahlvorbereitung: Automotive Lighting kooperiert mit drei Regelschulen Brotterode. Die Tinte der Unterschriften auf der Kooperationsvereinbarung ist noch nicht getrocknet und die Zusammenarbeit der Automotive Lighting Brotterode GmbH (AL) mit den drei Regelschulen der Orte Wernshausen, Trusetal und Floh-Seligenthal ist bereits in vollem Gange. Die Partner wollen die Berufswahlvorbereitung gemeinsam intensivieren.
Für die Regelschüler soll sich damit das „Fenster zur industriellen Welt öffnen“, wie Wilhelm Kaufmann, Geschäftsführer von Automotive Lighting, das Anliegen von AL umschreibt, sich in die Berufswahl junger Menschen aktiv einzubinden. Interesse wolle das Unternehmen bei Schülerinnen und Schülern wecken, die Grundsätze des Industrieunternehmens vermitteln aber auch Partner für die Lehrerschaft sein, gemeinsam die Jugendlichen auf das Leben nach der Schulzeit vorzubereiten – fachlich und mit den nötigen sozialen Kompetenzen.
Der Brotteröder Scheinwerferproduzent, immerhin Südthüringens größtes Industrieunternehmen, und die Regelschulen fanden sich im Arbeitskreis Schule-Wirtschaft des Thüringer Netzwerkes der bundesweit agierenden Initiative für Beschäftigung! zusammen. IfB! übernahm auch die Moderation der ersten gemeinsamen Veranstaltungen auf dem Weg zum Vertragsabschluss. Die Kooperation zielt auf wirtschaftsnäheren Unterricht in den Schulen, eine bessere Berufswahlvorbereitung der Schüler mit Blick auf die betrieblichen Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten. Ein intensives Praxiserleben soll für Schüler, Lehrer und die Unternehmen gleichermaßen Vorteile bringen. Lehrer suchen verstärkt Einblicke in die heutigen (Lehr-)Ausbildungsinhalte bzw. wirtschaftlichen Zusammenhänge. Ebenso signalisierten Unternehmen Interesse, sich über Unterrichtsinhalte und -methoden an den Schulen zu informieren. Schülerpraktika gehören laut Schulgesetz bereits zum Muss für Regelschüler. Ebenso Kontakte von Schulen zu Unternehmen. Doch die sind oft abhängig vom Engagement einzelner Lehrer und interessierter Firmen. Hier knüpfen die Schulen und das Unternehmen an Bestehendes an und wollen die berufsvorbereitende Bildung in ihrer Qualität verbessern.
Anknüpfen heißt für die Kooperation der drei Regelschulen aus Rennsteigregion und Werratal, dass sich Automotive Lighting in den zur Zeit laufenden Schüler-/Elternabenden mit seinen Ausbildungsberufen vorstellt und die Schüler aus Wernshausen, Trusetal und Floh-Seligenthal ab Mitte des Monats zu Betriebserkundungen nach Brotterode eingeladen sind. Der Plan der Schule-Wirtschaft-Kooperation sieht bis Schuljahresende außerdem Lehrerpraktika und die Hospitation von Unternehmensvertretern an den Schulen vor. Mit Beginn des neuen Schuljahres sollen in Abstimmung mit den Fachkonferenzen an den Regelschulen betriebliche Zusammenhänge in den Unterricht integriert werden, um auch hier gemeinsam neue Wege zu gehen, die Schüler in der Berufswahl stärker zu unterstützen und auf die Zeit nach ihrer schulischen Ausbildung optimal vorzubereiten. Constanze Koch |
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